Immobilien Stuttgart: niedrigerer Umsatzrückgang

Während beispielsweise in den meisten Immobilien Hochburgen der Umsatzrückgang über oder knapp unter 30 Prozent liegt, rangieren Immobilien Stuttgart mit einem Minus von 12,7 Prozent knapp hinter Berlin.

So gibt es kaum Bauunternehmen, die sich in Berlin an neuen Vorhaben zu schaffen machen. Der Leerstand von Büroimmobilien, der sich bei fast 10 Prozent bewegt, ist der Grund dafür. Die Mieten sinken außerdem. 2009 zogen zudem auch noch weniger Unternehmen in die Bundeshauptstadt. Aus Kostengründen sehen die meisten Firmen von einem Umzug ab. Dem Umstand, dass in Berlin viele Immobilien leer stehen, ist es geschuldet, dass dort kaum noch gebaut wird. Um 12% gingen so die Vermietungen im Jahr 2009 hinsichtlich der Büroflächen zurück. Der Rückgang in anderen deutschen Großstädten (mit kleineren Vermietungsmärkten) war jedoch noch umfangreicher.

Dass öffentliche Verwaltungen in Berlin als Großmieter auftreten, ist der Vorteil der Bundeshauptstadt gegenüber anderen, wie zum Beispiel Immobilien Stuttgart. Doch eine starke Zurückhaltung gab es bei den Transaktionen mit Immobilien in der Hauptstadt erneut. Der Chef eines Berliner Maklerhauses erklärte, dass das nach den beiden starken Jahren 2006 und 2007 mit 1,2 Milliarden Euro bereits deutlich rückläufige Ergebnis von 2008 noch einmal um 24 Prozent unterschritten worden sei. Der 10-Jahres-Durchschnitt wurde sogar um 35% verringert. Das Fehlen von qualitativ hochwertigen Objekten wird hier als Hauptgrund angesehen. Die steigende Zahl der Transaktionen sei ein Beweis dafür, dass die Investoren überwiegend kleinere Geschäftshäuser erwerben. Lediglich ein Projekt am Alexanderplatz bildete mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro die Ausnahme.

Im Jahr 2009 bestimmten mit 90 Prozent fast ausschließlich Deutsche das Investmenttreiben in Berlin, während dort in den vergangenen Jahren (zwischen 2005 und 2008) vor allem ausländische Investoren aktiv waren. Der Makler berichtet weiter, dass die wenigen guten Produkte auch eine gute Nachfrage zu verzeichnen gehabt hätten. Dennoch war der Umsatzrückgang von 12,4% der Niedrigste unter den sechs Immobilien-Hochburgen. Nur Immobilien Stuttgart konnten sich - ähnlich wie Berlin - auf einem unteren Minus-Level halten (12,4 Prozent), während andere Städte mit einem Minus von über oder knapp unter 30%, zu kämpfen hatten.

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