Immobilien Leipzig: Anleger von Krise hart getroffen
Schwere Zeiten stehen Anlegern von offenen Immobilienfonds auch in diesem Jahr wieder bevor. Dies gilt auch für Immobilien Leipzig. Steigende Arbeitslosigkeit lässt die Nachfrage am Büromarkt sinken.
Der Büromarkt ist einer der wichtigsten deutschen Immobilienmärkte und wird von der Krise immer noch stark gebeutelt. Dies ist natürlich der steigenden Arbeitslosigkeit geschuldet, welche beispielsweise die Nachfrage nach Büro Immobilien Leipzig sinken lässt. Deshalb prognostizieren Experten auch einen weiteren Rückgang der Mieten am Büromarkt beziehungsweise bei Immobilien Leipzig. Die im vergangenen Jahr deutlich geschrumpften Renditen bei offenen Immobilienfonds werden auch im Jahr 2010 nicht ansteigen. Die durchschnittliche Rendite der offenen Fonds ist 2009 von 4,7 Prozent im Jahr 2008 auf nur noch 2 Prozent gesunken, woran die Krise der Immobilienmärkte natürlich hauptsächlich beteiligt ist. Da die Fonds am stärksten im deutschen Büromarkt investiert sind und dieser stark eingebrochen ist, sind natürlich auch die Renditen geschmolzen. Ende September 2009 entfielen 29,5 Prozent der von den Fonds gehaltenen Immobilien, deren Gesamtwert 89,1 Milliarden Euro beträgt, auf deutsche Liegenschaften. 64,3 Prozent betrug dabei der Anteil der Büroimmobilien im gesamten Portfolio.
Nach Berechnungen der Lizenzerteilung einer Immobilienberatungsgesellschaft ist das Vermietungsvolumen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise an den 15 größten deutschen Bürostandorten im Jahr 2009 auf 2,85 Millionen Quadratmeter nach unten geschraubt worden (minus 23,5%). Infolgedessen fielen die durchschnittlichen Mieten um 8,4 Prozent. Die Entwicklung an den Märkten für Immobilien Leipzig, Stuttgart, Rostock, Nürnberg, München, Magdeburg, Köln, Hannover, Hamburg, Frankfurt am Main, Essen, Dresden, Bremen und Berlin waren Basis der Berechnung.
Experten sehen kaum Chancen, dass sich die deutschen Immobilienmärkte im Jahr 2010 nachhaltig erholen werden. Da Unternehmen Mitarbeiter entlassen werden, um Kosten zu senken, wird der Bedarf an Büroflächen erstmal weiter sinken, so ein Insider. Der Research-Leiter einer Beratungsgesellschaft ist der gleichen Meinung und erläutert, dass durch den Stellenabbau in den Unternehmen das Vermietungsvolumen und die Mieten auch im Jahr 2010 erstmal weiter nachgeben werden. Von der Krise ist selbst der sonst solide Büromarkt in München betroffen.