Geschäftsbriefbogen: Muster im Internet finden

Auch wenn heutzutage viel Schriftverkehr per E-Mail stattfindet, hat gerade in der Geschäftswelt immer noch der auf dem Papier verfasste Brief einen hohen Stellenwert. Er muss gewisse Normen erfüllen.

Wenn Briefe im privaten Bereich verfasst werden, können diese oft formlos aussehen. Bei Geschäftsbriefen sieht die Sache aber ganz anders aus: Sie sind nach der DIN normiert und müssen daher einem bestimmten Standard entsprechen, wenn sie denn gültig sein sollen. Dies ist der Fall, wenn der Briefkontakt zwischen zwei Geschäften stattfindet, aber auch dann, wenn man als Privatperson an ein Geschäft schreibt. Die Briefe müssen nach dem Standard DIN 5800 und DIN 576 verfasst werden. Erstere legt den Inhalt fest, letztere den Aufbau und die Einteilung. Unbedingt in einem Geschäftsbrief enthalten sein müssen die Rechtsform der Firma, der Sitz, das Registergericht und ggf. der Name des Geschäftsführers. Geschäftsbriefe sind grundsätzlich an die Einhaltung der Höflichkeitsformen gebunden, was bedeutet, dass der Inhalt in einem sachlich-höflichen Ton verfasst werden muss und bestimmte Regeln etwa für die Anrede und die Verabschiedung gelten. Ein Brief, der diesen Normen nicht entspricht, wird kaum Beachtung finden - besonders als Unternehmer oder Vertreter eines Geschäfts ist das richtige Abfassen des Briefs unabdingbar. Ähnliche Regelungen gelten übrigens auch für Faxe; E-Mails haben mittlerweile ihre eigenen Standard-Vorschriften erhalten.

Wer sich nicht sicher ist, wie genau so ein Brief auszusehen hat, kann sich zum Beispiel ein Geschäftsbriefbogen-Muster aus dem Internet laden. Dort bekommt man standardisierte Mustervorschläge von verschiedenen Anbietern oft kostenlos bereitgestellt, die man anschließend nach den eigenen Wünschen modifizieren kann. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass auch die angebotenen Muster den genannten DIN-Normen entsprechen.

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